Boost-Controller SeBCON


2009 – Dritte Version

Die neue SebCON heißt jetzt SebCON-µC.

Während bei den vorherigen Versionen nur einige Parameter per Poti einstellbar waren und auch das finden des richtigen Setups für den maximalen Ladedruck recht aufwändig war, ist die neue SebCON-µC jetzt in vollem Umfang über die parallele Schnittstelle (COM) programmierbar.

 

 

 

 

 

 

 

Was hat man dann? Eine elektronische Ladedruckregelung, wie sie z. B. im 850R verwendet wird. Es können alle möglichen Ladedrücke und mit vielfältigen Fahrverhalten programmiert werden: geglättet wie bei einem Sauger oder mit Turboschlag/-loch über einen bestimmten Drehzahlbereich. Das ganze dann jeweils angepaßt nach Lader und Chip und Wastegatedose usw.

Die vielfältigen Möglichkeiten zur Abstimmung können aber auch genauso vielfältige Probleme machen, wenn man nicht weiß was man tut und die vorgegebenen Programmierungen ohne Sachverstand ändert. Im Gegensatz zu Hardwareänderungen muss man aber nicht in die Werkstatt, um Fehler zu korrigieren und wieder auf den Ursprungszustand zu kommen.

SebCON-µC mit Gehäuseboden

SebCON-µC mit Gehäuseboden

Mit freundlicher Genehmigung von stoni:
Deutsches Handbuch zur SebCONµC

 

 

 

Über die Testfahrten hat sich noch Verbesserungspotential ergeben. Im Spitzenlastbereich hat sich gezeigt, dass ein Bauteil zur stabilen Stromversorgung etwas unterdimensioniert  ist und daher ausgetauscht wurde. Außerdem wurden neue umfangreiche Programmroutinen entwickelt, die den vorhanden Speicherplatz des verwendeten Chips auffressen.


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